Kaja

ist vermittelt


 

Über Kaja

Kaja ist eine sehr ängstliche und unsichere Hündin. Da sie ihr bisheriges Leben wahrscheinlich ausschließlich in der Bananenplantage verbracht hat, sind ihr viele Dinge fremd. In neuen Situationen und bei Fremden ist sie extrem vorsichtig. Manchmal geht sie aber auch halbwegs entspannt auf Menschen zu. Wenn das der Fall ist, dann meistens bei Frauen. Vor Männern hat sie unglaubliche Angst ☹. Wir wollen uns gar nicht vorstellen, woher das kommt. Wir suchen daher in erster Linie nach weiblichen Interessentinnen, die die Geduld haben, Kaja zu zeigen, dass es auch nette Männer gibt.

Wir üben täglich das Gassigehen an der Leine mit ihr, was auch schon gut klappt. Die Leine findet sie gar nicht mehr schlimm und sie freut sich immer, wenn es losgeht.

Für diese wunderschöne Hundedame suchen wir ein Zuhause bei aktiven Menschen, die viel in der Natur sind. Das fände Kaja bestimmt toll. Sie sollten Zeit und Geduld mitbringen und sich viel mit ihr beschäftigen, um ihr ganz in Ruhe das Leben bei uns Menschen zu erklären. Erfahrungen mit ängstlichen Hunden wären von Vorteil.

Kaja ist wirklich eine ganz tolle Hündin, die mit den richtigen Menschen an ihrer Seite jeden Haushalt bereichern wird. In ihrem neuen Zuhause sollten keine anderen Hunde sein, da sie lieber alleine unterwegs ist.

Falls Sie sich genauso in Kaja verliebt haben wie wir, melden Sie sich bitte telefonisch oder per Email bei uns. Wir würden ihr ein schönes Zuhause so sehr wünschen!

Daten Kaja

  • Geschlecht: weiblich (kastriert)
  • Alter: geboren 02/2016
  • Rasse: Mix
  • Größe: 57 cm
  • Gewicht: 24,9 kg
  • Ort: PLZ-Bereich 570..

 


 

Wie Kaja zu uns kam

Wir fanden Kaja und ihre Söhne Kalex, Kayos und Keeper in einer Bananenplantage ganz in der Nähe unseres Tierheims. Es hatte mehrere Anläufe gebraucht, bis wir die gesamte Hundefamilie einfangen konnten, da sie alle sehr scheu waren. Wir liefen und krochen mehrere  Stunden durch die Plantage und die angrenzende Schlucht, in die die Hunde geflüchtet waren, bis wir zumindest die drei Brüderchen hatten. Letztendlich mussten wir sie an den Beinen aus einer Höhle ziehen, andernfalls wären sie heute wahrscheinlich immer noch dort.

Kaja war zwischenzeitlich so durch den Wind, dass keine Chance bestand, sie zu fassen zu bekommen. Selbst ihre Welpen als „Lockmittel“ funktionierten nicht. Zwei Tage später machte es uns Kaja dann plötzlich ganz einfach. Wir stellten Futter in ihre Nähe und redeten mit ihr. Da kam sie tatsächlich schwanzwedelnd auf uns zu. So war dann endlich auch die Hundemama bei uns.

Die Zusammenführung mit ihren Kleinen war anfangs etwas unterkühlt. Die Jungs waren ziemlich unsicher und wussten nicht so recht, was sie von all dem halten sollten. Nach einigen Stunden war die Familie dann aber glücklich vereint und wieder ganz vertraut miteinander.

Fotogalerie

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